5 Tipps für die perfekte Hochzeitstafel

Die Hochzeitstafel rangiert auf der Checkliste für die Hochzeitsvorbereitung ganz oben. Die Tischdekoration soll einen bleibenden Eindruck bei den Hochzeitsgästen hinterlassen und dem gewählten Stil der Hochzeit entsprechen. Doch die richtige Kombination von Porzellan, Blumen, Papeterie und Speisen stellt viele Brautpaare vor eine Herausforderung.

So zaubern Sie eine prächtige Hochzeitstafel

Nach der Hochzeitszeremonie geht es für das Brautpaar und die geladenen Gäste weiter zur Hochzeitsfeier. Diese findet zumeist in einem festlich geschmückten Saal statt. Die Hochzeitstafel und die Dekorationselemente ziehen alle Blicke auf sich. Mit folgenden Tipps gelingt Ihnen die perfekte Tafel.

1. Speisen und Geschirr zusammenstellen

Zunächst gilt es, die Art des Services und die Speisen zu bestimmen. Überdies sollten Sie überlegen, welche Besteck- und Geschirrsorten zum Stil Ihrer Hochzeit passen. Viele Brautpaare wählen für ihre Feier ein Buffet oder ein mehrgängiges Menü.

Bei einem Mehrgänge-Menü wissen Sie, welche Speisen serviert werden und wählen entsprechend das passende Geschirr aus. Es ist ratsam, immer etwas mehr Geschirr zu organisieren, als Hochzeitsgäste kommen werden. Bei heiteren Feiern geht schnell etwas zu Bruch. Dann sollte ausreichend Ersatz vorhanden sein. Dies gilt sowohl für mehrgängige Menüs als auch für Buffets, an denen sich die Hochzeitsgäste selbst bedienen können.

Für die Hochzeitstafel nutzen Sie idealerweise stilvolle Platzteller, Tassen, Gläser und passendes Besteck für Vorspeise, Hauptgang und Desserts. Mit hochwertigem Porzellan-Geschirr, etwa von Porzellan Seltmann Weiden, machen Sie alles richtig. Die Farbe Weiß passt zu jedem Stil. Beim Besteck sind Edelstahl oder Silber eine gute Materialwahl.

2. Tisch eindecken

Zur Tischdekoration gehört natürlich auch eine edle Tischdecke. Je nach Tischform ist diese eckig oder rund. Mit Tischdeckenrollen können Sie die Hochzeitstafel aus einem Stück eindecken. Bei der Farbwahl sollten Sie sich an der Raumgestaltung und der restlichen Dekoration orientieren. Haben Sie sich für eine klassische, weiße Tischdecke entschieden, setzen beispielsweise farbige Servietten schöne Akzente. Dies funktioniert auch andersherum mit einer farbigen Tischdecke und weißen Stoffservietten. Ist alles in Weiß gehalten, wirkt die Hochzeitstafel besonders edel.

Beachten Sie beim Eindecken des Tisches außerdem Folgendes:

  • Decken Sie das Besteck passend zum Menü von außen nach innen ein. Auf der rechten Seite liegen die Messer und der Suppenlöffel, links liegen die Gabeln. Rechts oben platzieren Sie Wasser-, Rotwein- und Weißweingläser. Über den Tellern sollte das Dessert-Besteck liegen.
  • Stellen Sie Ihren Gästen für jeden Gang einen sauberen Teller und neues Besteck zur Verfügung.
  • Platzteller machen sowohl beim Buffet als auch bei einem Mehrgänge-Menü einen guten Eindruck.
  • Die Servietten sollten gefaltet sein. Alternativ können Sie einen Serviettenring nutzen. Dieser verleiht einen edlen Charakter.

Sollten die Stühle optisch nicht zum Gesamtbild des Raumes passen, helfen Stuhlhussen in passenden Farben. Die Hussen umhüllen die Sitzgelegenheiten mit Stoff und schaffen so ein einheitliches Bild. Schließlich soll die Dekoration perfekt zur eleganten Brautmode und zum Hochzeitsanzug des Bräutigams passen.

3. Tischdekoration wählen

Viele Hochzeitspaare überlegen sich einen bestimmten Stil oder ein Motto bei der Hochzeitsplanung. Die Tischdekoration sollte dieses widerspiegeln. Beliebt sind beispielsweise natürliche und Vintage-Looks. Dabei wirken Steine, Hölzer, Blumen und Blüten in Kombination mit Spitze und Leinenstoffen gleichermaßen geschmackvoll und romantisch. Liebevoll gestaltete Menükarten ergänzen die Dekoration perfekt.

Wenn Sie für Ihre Hochzeit kein spezielles Motto festlegen möchten, wählen Sie eine klassische Dekoration in Weiß mit funkelnden Elementen und roten Rosen. Achten Sie bei üppigen Blumenvasen und großen Kerzenständern aber darauf, dass diese Ihre Gäste nicht beim Unterhalten stören. Drapieren Sie die Kerzen und Blumen nur einige Zentimeter über der Tischplatte oder nutzen Sie hohe, schmale Gefäße.

Eine Alternative hierzu sind hängende Dekorationen. Neben Kerzen und Blumen lassen sich auch Desserts oder die Hochzeitstorte auf einer Art Schaukel anbringen. Ihre Gäste werden staunen. Gleichzeitig schaffen Sie damit mehr Platz auf dem Hochzeitstisch.

4. Tische anordnen

Je nachdem, wie groß Ihre Hochzeit ausfallen wird, sollten Sie sich im Vorfeld Gedanken über die Anordnung der Tische machen. Je nach Anzahl der Gäste und der gewählten Location sind verschiedene Sitzstrukturen denkbar:

 

  • Eine Tafel: Eine lange Tafel, die zu beiden Seiten bestuhlt wird, eignet sich ideal für kleinere Hochzeitsgesellschaften. In der Mitte sitzt das Brautpaar. Neben ihm sitzen die Eltern, die Trauzeugen und die besten Freunde. Die Tafel sollte sich harmonisch in das Gesamtbild des Raumes einfügen.
  • Zwei Tafeln: Bei Bedarf können Sie die Tafel um einen weiteren Tisch ergänzen. Man bezeichnet diese Tischanordnung auch als T-Form. Sie eignet sich gut für kleine und mittelgroße Hochzeiten. Braut und Bräutigam sitzen bei dieser Variante in der Mitte der Ehrentafel. Die zweite Tischreihe verläuft vom Brautpaar aus nach vorne.
  • Drei Tafeln: Hierbei ergänzen zwei weitere Tafeln die lange Tafel jeweils am linken und rechten Ende. Diese U-Form bietet 50 Prozent mehr Platz und ist deshalb für mittelgroße bis große Hochzeitsfeiern vorgesehen.

Sollte die Hochzeitstafel dennoch nicht ausreichend Sitzplätze bieten, können Sie zusätzlich eckige und runde Tische oder eine weitere Tafel frei im Raum platzieren.

5. Sitzordnung überlegen

Ein häufig unterschätzter, aber durchaus wichtiger Punkt bei der Hochzeitsplanung ist die Sitzordnung. Damit sich die Hochzeitsgäste gut amüsieren, sind neben gutem Essen und passender Musik vor allem interessante Gesprächspartner wichtig. Und nichts wäre fataler, als ehemalige beste Freundinnen oder zerstrittene Ex-Partner versehentlich nebeneinanderzusetzen.

Deshalb ist es wichtig, die Sitzordnung frühzeitig zu planen, noch bevor Sie sich für die Location und eine Tafelform entscheiden. Nehmen Sie sich am besten ein Blatt Papier und einen Stift und notieren Sie jeweils acht bis zehn Gäste, die Sie zusammensetzen möchten. Wenn später feststeht, wie die Tische im Saal aufgestellt werden, können Sie die Gästenamen bestimmten Plätzen zuordnen.

Alternativ können Sie auch Ihren Gästen die genaue Stuhlwahl überlassen. Stellen Sie dazu die Namenskarten einfach auf den Tisch. Die Hochzeitsgäste haben so die Möglichkeit, sich selbst einen Platz am jeweiligen Tisch auszusuchen.

Abbildung 1: pixabay.com © floraboss (CCO Creative Commons)

Abbildung 2: pixabay.com © InspireCreateCelebrate (CCO Creative Commons)

Menü