Hochzeitsmemory: Anleitung, kreative Ideen und Lieder für euer Hochzeitsspiel
Beim Hochzeitsmemory sucht das Brautpaar zusammengehörige Paare. Das können persönliche Fotokarten sein, aber auch Hochzeitsgäste, die dieselbe Bewegung zeigen oder ein gemeinsames Lied summen. Gerade bei der Variante mit Menschen entstehen schöne Überraschungen: Plötzlich gehören die Tante und der Studienfreund zusammen, obwohl sie sich erst heute kennengelernt haben.
Welche Version passt zu eurer Feier? Wie erklärt ihr die Regeln, wie viele Paare braucht ihr und welche Motive oder Lieder eignen sich? Wir zeigen euch drei Spielvarianten, konkrete Ideen und einen einfachen Ablauf für die Moderation. Außerdem findet ihr kostenlose Spielkarten und eine Planungshilfe als PDF, mit denen ihr eure eigene Runde vorbereiten könnt.
Das Wichtigste in Kürze
- Spielidee: Beim Hochzeitsmemory findet das Brautpaar zusammengehörige Karten, Gäste oder Lieder.
- Spielvarianten: Ihr könnt mit persönlichen Fotokarten, gleichen Bewegungen oder vertrauten Melodien spielen.
- Teilnehmer: Für eine Menschen- oder Liederrunde mit sechs Paaren braucht ihr zwölf freiwillige Mitspieler.
- Spieldauer: Plant für sechs Paare ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten ein.
- Vorbereitung: Legt alle Paare vorher fest und haltet ein Lösungsblatt für die Spielleitung bereit.
- Material: Je nach Variante braucht ihr zwölf Karten oder gut lesbare Nummernschilder und gegebenenfalls ein Mikrofon.
- Kostenlose Vorlage: Die PDF enthält quadratische Karten, Blankokarten, einen Paarplan und eine Moderationshilfe.
- Unser Tipp: Probiert Motive, Gesten oder Melodien vorher aus. Gut unterscheidbare Paare machen das Spiel leichter verständlich.
Was ist Hochzeitsmemory und welche Varianten gibt es?
Die Grundidee ist bei allen Varianten gleich: Zwei zusammengehörige Karten, Personen oder Beiträge bilden ein Paar. Die Mitspielenden merken sich, was sie bereits gesehen oder gehört haben, und versuchen, die passenden Partner zu finden. Auf einer Hochzeit lässt sich dieses Prinzip mit Erinnerungen an das Brautpaar, kleinen Bewegungen oder Musik verbinden.
Besonders anschaulich ist die Version mit Hochzeitsgästen. Zwölf Freiwillige bekommen beispielsweise sechs verschiedene Bewegungen zugeteilt, jede Bewegung zweimal. Das Brautpaar ruft nacheinander zwei Personen auf. Zeigen beide dieselbe Bewegung, ist das erste Paar gefunden. Andernfalls müssen sich die beiden merken, wer welche Bewegung gemacht hat.
| Variante | Das bildet ein Paar | Gut geeignet für |
|---|---|---|
| Hochzeitsmemory mit Karten | Zwei gleiche Fotos oder vorher festgelegte Motive | Eine kleine Runde am Tisch oder ein persönliches Geschenk |
| Menschen-Memory | Zwei Gäste mit derselben Bewegung oder Geste | Einen gemeinsamen Programmpunkt für die Gesellschaft |
| Lieder-Memory | Zwei Gäste mit demselben Lied | Ein musikbegeistertes Paar und freiwillige Mitspieler |
Entscheidet euch vor der Vorbereitung für eine dieser Formen. Bei Karten müssen die Motive erkennbar sein, beim Menschen-Memory die Bewegungen und beim Lieder-Memory die Melodien. Ein Spiel, das ständig zwischen diesen Regeln wechselt, braucht meist mehr Erklärungen als eine klar aufgebaute Runde.
Das Brautpaar kann als Team spielen oder abwechselnd Paare suchen. Für eine lockere Überraschung empfehlen wir die gemeinsame Version: Die beiden dürfen sich beraten und freuen sich zusammen über jeden Treffer. Wer lieber einen kleinen Wettbewerb veranstaltet, erklärt die Punktevergabe vor dem ersten Zug.
Hochzeitsmemory mit Karten: Anleitung und einfache Regeln
Für ein kleines Kartenspiel reichen zunächst sechs Paare, also zwölf Karten. Legt sie verdeckt in drei Reihen mit je vier Karten auf einen Tisch. Alle Rückseiten sollen gleich aussehen. So kann niemand schon an einer Farbe oder Beschriftung erkennen, welche Karten zusammengehören.
Hochzeitsmemory vorbereiten: Sechs Paare für die erste Runde
Wählt sechs gut unterscheidbare Fotos oder Motive und druckt jedes zweimal aus. Ein Urlaubsbild, die gemeinsame Wohnung, ein Lieblingsessen, ein Ausflug und zwei Hochzeitsdetails ergeben zum Beispiel eine persönliche Mischung. Schneidet alle Karten gleich groß zu und klebt dünne Ausdrucke auf festen, blickdichten Karton.
Testet die Karten kurz bei dem Licht, das auch beim Spielen vorhanden ist. Scheint ein Foto durch die Rückseite, braucht die Karte eine zusätzliche Papierschicht. Unterschiedlich zugeschnittene Ecken können ebenfalls ungewollte Hinweise geben. Ein sauber vorbereitetes kleines Set macht deshalb mehr Freude als eine große Sammlung, die schon vor dem Aufdecken verrät, was darauf zu sehen ist.
Hochzeitsmemory spielen: Zwei Karten pro Zug aufdecken
- Mischt die Karten und legt sie verdeckt aus. Niemand schaut vorher auf die Motive.
- Eine Person deckt zwei Karten nacheinander auf. Beide bleiben kurz sichtbar.
- Zeigen die Karten dasselbe Motiv, ist ein Paar gefunden. Die Person nimmt es aus dem Spiel und darf noch einmal ziehen.
- Passen die Motive nicht zusammen, werden beide Karten an derselben Stelle wieder umgedreht. Danach ist die nächste Person dran.
- Die übrigen Karten bleiben während des Spiels liegen. Wer aufmerksam zusieht, kann sich ihre Positionen merken.
- Das Spiel endet, wenn alle Paare gefunden sind. Bei einem Wettbewerb gewinnt, wer die meisten Paare gesammelt hat.
Diese Grundregel entspricht dem klassischen Paarsuchspiel. Spielt das Brautpaar gemeinsam, braucht ihr keine getrennten Punkte: Beide suchen zusammen alle sechs Paare. Die Spielleitung kann bei Bedarf einen kleinen Hinweis geben, statt die Runde unnötig zu verlängern.
Hochzeitsmemory auf einer Leinwand: Was die Gäste sehen müssen
Ein kleines Kartenspiel auf einem Tisch ist für zwanzig Gäste gut erreichbar, für einen ganzen Saal aber oft schwer zu erkennen. Möchtet ihr die Runde als Programmpunkt zeigen, nutzt größere Karten auf einer Stellwand oder übertragt den Tisch mit einer Kamera auf einen Bildschirm. Prüft vorher von den hinteren Plätzen, ob die Bilder wirklich zu unterscheiden sind.
Für die meisten Feiern ist das Menschen-Memory ohne zusätzliche Technik einfacher. Das Kartenset könnt ihr stattdessen später verschenken oder an einem ruhigen Tisch auslegen. So bekommt es einen Platz auf der Hochzeit, ohne dass alle Gäste lange auf winzige Bilder schauen müssen.
12 persönliche Ideen für eure Hochzeitsmemory-Karten
Am leichtesten spielt es sich mit zwei identischen Bildern. Die Gäste müssen dann nichts über die Geschichte des Paares wissen. Ihr könnt trotzdem bei der Auflösung kurz erzählen, warum ein Motiv ausgewählt wurde. Aus dem Foto vom Campingurlaub wird so eine kleine Erinnerung, ohne dass daraus eine lange Rede entsteht.
| Motividee | So gestaltet ihr das Kartenpaar |
|---|---|
| Ein gemeinsamer Urlaub | Dasselbe freigegebene Reisefoto zweimal ausdrucken |
| Das erste gemeinsame Zuhause | Zwei gleiche Bilder von der Haustür oder einem Lieblingsplatz |
| Ein Lieblingsgericht | Dasselbe selbst aufgenommene Essensfoto auf beiden Karten |
| Ein gemeinsames Hobby | Zwei gleiche Bilder vom Wandern, Gärtnern oder Musizieren |
| Der Verlobungsort | Ein Foto des Ortes zweimal verwenden |
| Ein geliebtes Haustier | Zwei identische Tierporträts auswählen |
| Die Hochzeitseinladung | Ein gut erkennbares Detail der eigenen Papeterie |
| Der Brautstrauß | Zwei gleiche Nahaufnahmen oder eigene Zeichnungen |
| Ein besonderer Ausflug | Dasselbe Bild eines gemeinsam besuchten Ortes |
| Die Lieblingstasse | Ein eigenes Foto eines vertrauten Alltagsgegenstands |
| Ein gemeinsamer Lieblingsplatz | Zwei gleiche Aufnahmen vom See, Garten oder Café |
| Ein persönliches Symbol | Eine eigene Zeichnung, die beide mit ihrer Beziehung verbinden |
Natürlich könnt ihr auch zusammengehörige, aber unterschiedliche Begriffe verwenden: etwa „Kaffee“ und „Kuchen“. Dann spielt ihr eine eigene Zuordnungsvariante, nicht die klassische Version mit identischen Motiven. Legt die Paare vorher eindeutig fest und zeigt die Zuordnung einmal offen. Sonst ist die Diskussion vorprogrammiert, ob Kaffee nicht ebenso gut zu Frühstück gehört.
Unsere PDF enthält deshalb sechs identische Wortpaare für eine direkt spielbare Proberunde sowie leere Karten für eure eigenen Motive. Sie ist eine selbst erstellte Vorlage von Hochzeit.info, kein offizielles Produkt eines Spieleherstellers.
Menschen-Memory zur Hochzeit: Gäste finden ihre Partner
Bei dieser Variante werden die Gäste selbst zu den Spielkarten. Sucht zwölf Freiwillige und bildet heimlich sechs Paare. Die beiden Personen eines Paares bekommen dieselbe Bewegung zugeteilt. Anschließend stehen oder sitzen alle in einer gut sichtbaren Reihe, ohne sich nach Paaren zu sortieren.
Das Brautpaar sitzt gegenüber. Jede mitspielende Person bekommt eine gut lesbare Nummer von eins bis zwölf. Die Nummer dient nur zum Aufrufen und sagt nichts über die Paarzugehörigkeit aus. Auf dem Lösungsblatt notiert die Spielleitung beispielsweise: Nummer zwei und Nummer neun zeigen beide ein Herz mit den Händen.
Nun nennt das Brautpaar zwei Nummern. Die beiden Gäste führen ihre Bewegung nacheinander vor und nehmen anschließend wieder eine neutrale Haltung ein. Stimmen die Bewegungen überein, ist das Paar gefunden. Die beiden dürfen sich setzen oder an den Rand gehen. Alle anderen bleiben an ihrer bisherigen Position, damit das Merken nicht unnötig schwer wird.
Menschen-Memory zur Hochzeit: Sechs gut erkennbare Bewegungen
- Mit beiden Händen ein Herz formen.
- Freundlich mit einer Hand winken.
- Einen imaginären Hut ziehen.
- Beide Daumen nach oben zeigen.
- Eine Hand wie ein Fernglas vor ein Auge halten.
- Mit den Händen einen kleinen Bilderrahmen formen.
Probiert die Gesten kurz aus, bevor das Brautpaar dazukommt. Sie sollen unterschiedlich aussehen und bequem im Sitzen möglich sein. Wer eine Bewegung nicht ausführen möchte oder kann, bekommt eine andere. Statt einer Geste funktionieren auch zwei gleiche Bildkarten, die beim Aufrufen hochgehalten werden.
Besonders schön ist eine Mischung aus verschiedenen Freundes- und Familienkreisen. Niemand braucht dafür eine Bühnenrolle zu übernehmen. Ein kurzes Winken reicht völlig aus. Fragt die Gäste trotzdem vorher, ob sie mitmachen möchten, statt sie überraschend vor die ganze Gesellschaft zu stellen.
Hochzeitsmemory mit Liedern: So klappt die musikalische Variante
Beim Lieder-Memory bekommen jeweils zwei Gäste denselben Song zugeteilt. Ruft das Brautpaar eine Nummer auf, summt oder singt die entsprechende Person einen kurzen, vorher vereinbarten Ausschnitt. Anschließend wird eine zweite Nummer ausgewählt. Erkennt das Brautpaar dieselbe Melodie, hat es ein Paar gefunden.
Wichtig ist nicht, wie schön jemand singt. Beide Personen eines Paares sollten aber dieselbe Stelle wählen und diese einmal gemeinsam üben. Sonst kann derselbe Song so unterschiedlich klingen, dass niemand den Zusammenhang erkennt. Mit sechs gut unterscheidbaren Liedern bleibt die Runde überschaubar.
Hochzeitsmemory mit Liedern vorbereiten: Eine passende Auswahl treffen
Wählt Stücke, die das Brautpaar kennt und die zu euren Mitspielenden passen. Das können ein gemeinsamer Lieblingssong, ein Lied aus einem Urlaub oder ein bekannter Hochzeitstanz sein. Beispielsweise kommen „Dancing Queen“, „Stand by Me“, „Perfect“ oder „Ein Kompliment“ infrage, sofern die Freiwilligen die jeweilige Melodie sicher wiedergeben können.
Die Titel sind nur Auswahlideen, keine fertige Zusammenstellung für jedes Paar. Sechs englischsprachige Popsongs helfen wenig, wenn ein großer Teil der Runde andere Musik hört. Fragt die Mitspielenden lieber nach vertrauten Liedern und stellt daraus eine abwechslungsreiche Auswahl zusammen.
Hochzeitsmemory ohne Gesang: Musik durch Gesten ersetzen
Nicht alle Menschen möchten vor Publikum singen. Bietet deshalb von Anfang an eine Alternative an. Ihr könnt statt der Lieder dieselben sechs Bewegungen wie beim Menschen-Memory nutzen. Auch selbst ausgedachte Geräusche funktionieren, wenn beide Personen eines Paares sie gut erkennbar wiederholen können.
Ihr müsst keine Liedtexte drucken oder Musikdateien verteilen. Die Planungsvorlage braucht nur den Songtitel, die beiden Namen und gegebenenfalls einen kurzen Hinweis zur vereinbarten Stelle. Welche Musiknutzung bei eurer Veranstaltung abgedeckt ist, klärt ihr bei Bedarf mit der Location oder den zuständigen Rechteinhabern; die Vorlage selbst enthält keine fremden Liedtexte oder Aufnahmen.
Hochzeitsmemory vorbereiten: Checkliste für die Spielleitung
Am entspanntesten bereiten zwei Personen das Spiel vor. Eine führt später durch die Runde, die andere hilft bei Karten, Nummern oder Aufstellung. Bei einer kleinen Tischrunde reicht auch eine einzelne Spielleitung. Entscheidend ist, dass jemand den Überblick behält und die Lösungen griffbereit hat.
- Eine Variante auswählen: Karten, Menschen oder Lieder.
- Das grundsätzliche Einverständnis des Brautpaares für Hochzeitsspiele klären.
- Sechs Paare auswählen und die Zuordnung aufschreiben.
- Bei der Menschen- oder Liedervariante zwölf Freiwillige ansprechen.
- Karten oder Nummernschilder gut lesbar vorbereiten.
- Bewegungen oder Melodien kurz mit den Mitspielenden ausprobieren.
- Den Zeitpunkt mit Küche, Musik und weiteren Beiträgen abstimmen.
- Regeln und Abschluss einmal laut durchgehen.
Bewahrt die Lösung so auf, dass das Brautpaar sie nicht versehentlich sieht. Eine zweite Kopie für die helfende Person ist praktisch. Bei Karten könnt ihr die Paare vor dem Mischen noch einmal zählen. Bei Menschen prüft ihr kurz, ob wirklich jede Bewegung zweimal vergeben wurde. Gerade dieser kleine Kontrollschritt erspart später die Suche nach einem Partner, den es gar nicht gibt.
Hochzeitsmemory selber machen oder Karten kaufen?
Für eine persönliche Hochzeit genügt oft ein selbst gemachtes Set. Druckt eigene Fotos zweimal aus, klebt sie auf Karton und schneidet die Karten mit einer Vorlage gleichmäßig zu. Ein Maß von etwa sechs mal sechs Zentimetern ist für eine kleine Tischrunde handlich. Für eine Präsentation vor Publikum braucht ihr größere Motive.
| Möglichkeit | Darauf solltet ihr achten | Passt besonders gut, wenn … |
|---|---|---|
| Eigene Ausdrucke auf Karton | Blickdichte Rückseiten, gleicher Zuschnitt, gut erkennbare Fotos | ihr vorhandene Bilder verwenden und frei gestalten möchtet |
| Blankokarten zum Bemalen | Gleiche Kartengröße, nicht durchscheinende Stifte | Kinder oder Freunde an der Gestaltung mitwirken |
| Professionell gedrucktes Fotokartenset | Anzahl der Paare, Lieferzeit, Bildausschnitt und Material | das Spiel anschließend ein hochwertiges Erinnerungsstück sein soll |
| Große selbst gestaltete Karten | Lesbarkeit aus mehreren Metern, stabile Befestigung | alle Gäste die Karten sehen sollen |
Vergleicht bei Kaufsets nicht nur die Zahl der Karten, sondern die Zahl der Paare. Zwanzig Karten sind zehn Paare. Prüft außerdem, ob ihr jedes Motiv doppelt hochladen müsst oder ob der Anbieter die Paare automatisch erstellt. Für die Hochzeit braucht ihr nur so viele Paare, wie ihr tatsächlich spielen möchtet; ein großes Geschenkset kann später separat verwendet werden.
Lasst euch private Fotos für das Spiel freigeben. Ein liebevolles Urlaubsbild ist eine schöne Erinnerung, ein peinlicher Schnappschuss dagegen nicht automatisch eine gute Überraschung. Bei fremden Bildern benötigt ihr passende Nutzungsrechte. Eigene Fotos oder selbst gezeichnete Motive machen die Auswahl meist unkomplizierter.
Kostenlose Hochzeitsmemory-Spielkarten und Planungshilfe als PDF
Mit unserer Druckvorlage könnt ihr das Spiel zunächst ausprobieren und danach persönlich gestalten. Ihr erhaltet zwölf quadratische Karten mit sechs identischen Wortpaaren, zwölf leere Karten und ein Lösungsblatt für sechs Paare. Auf der letzten Seite stehen ein kompakter Ablauf und Platz für eure eigenen Moderationsnotizen.
Schneidet die Karten entlang der Rahmen aus und verstärkt sie bei Bedarf mit blickdichtem Karton. Die leeren Karten könnt ihr beschriften oder mit kleinen Fotos bekleben. Das Lösungsblatt hilft auch bei der Menschen- und Liedervariante, weil ihr dort jeweils zwei Nummern und ihre gemeinsame Aufgabe eintragt.
Moderation: So erklärt ihr das Hochzeitsmemory
Beginnt mit wenigen Sätzen und einer Proberunde. Die Gäste müssen vor allem wissen, wer gerade mitspielt und wann sie ihre Bewegung zeigen sollen. Eine lange Erklärung zu allen möglichen Spielvarianten braucht es nicht. Für die Menschen-Version könnt ihr beispielsweise so starten:
Liebes Brautpaar, vor euch stehen zwölf Gäste. Immer zwei von ihnen gehören zusammen und zeigen dieselbe Bewegung. Nennt gleich zwei Nummern und schaut genau hin. Zeigen beide dieselbe Bewegung, habt ihr ein Paar gefunden. Falls nicht, merkt ihr euch die beiden und versucht es noch einmal. Ihr dürft euch natürlich beraten. Wir beginnen mit einer kleinen Proberunde!
Gebt dem Paar Zeit zum Schauen. Wenn zwei Gäste gleichzeitig anfangen, wiederholt die Bewegungen nacheinander. Bei einem Treffer könnt ihr kurz applaudieren und direkt weitermachen. Eine Geschichte zu jedem Gast ist nicht nötig; ein oder zwei persönliche Bemerkungen reichen als zusätzliche Unterhaltung.
Für den Abschluss passt ein freundlicher Satz: „Ihr habt alle Paare gefunden. Vielen Dank an unsere Mitspieler und viel Freude mit diesen neuen Erinnerungen an euren Hochzeitstag!“ Ein kleiner gemeinsamer Applaus ist bereits ein schöner Preis. Möchtet ihr etwas überreichen, eignet sich das persönliche Kartenset als Erinnerung.
Wie lange dauert Hochzeitsmemory und wann passt es in die Feier?
Für sechs Paare könnt ihr ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten vorsehen. Die tatsächliche Dauer hängt davon ab, wie schnell das Paar die Zuordnungen findet und wie ausführlich ihr kommentiert. Plant eine kurze Proberunde mit ein. Bei einer sehr kleinen Tischrunde kann es schneller gehen, bei einer großen musikalischen Runde länger.
Ein guter Zeitpunkt ist nach dem Essen oder in einer abgestimmten Pause zwischen zwei Programmpunkten. Beim Menschen-Memory sollen die Wege frei sein und alle gut sehen können. Unterbrecht dafür weder den laufenden Service noch eine bereits volle Tanzfläche. Wenn ihr eine Lücke zwischen den Gängen nutzen möchtet, fragt vorher die Küche, wie viel Zeit wirklich verfügbar ist.
Sucht ihr ein Spiel, bei dem die Gäste ihr Wissen über die beiden zeigen, passt das Brautpaar-Quiz besser. Beim Hochzeitsmemory geht es dagegen ums Beobachten und Merken. Weitere passende Programmpunkte findet ihr bei unseren Hochzeitsspielen. Wählt lieber eine kurze, gut vorbereitete Runde als mehrere ähnliche Spiele direkt hintereinander.
Häufige Fragen zum Hochzeitsmemory
Welche Ideen gibt es für Hochzeitsmemory-Spiele?
Ihr könnt ein Fotokartenspiel mit persönlichen Motiven gestalten, Gäste mit gleichen Bewegungen zu Paaren machen oder ein Lieder-Memory vorbereiten. Für den Einstieg sind sechs Paare gut überschaubar. Wählt die Variante danach aus, ob ihr lieber am Tisch spielt oder einen gemeinsamen Programmpunkt für die ganze Gesellschaft möchtet.
Welche lustigen Spiele kann man mit dem Brautpaar spielen?
Neben Hochzeitsmemory eignen sich ein Schuhspiel, ein Gemeinsamkeiten-Spiel oder ein persönliches Quiz. Klärt vorher, ob das Paar grundsätzlich Lust auf Spiele hat. Eine kurze Runde mit freundlichem Humor kommt ohne intime Fragen oder unangenehme Aufgaben aus.
Wie sind die Regeln bei Memory?
Pro Zug werden zwei verdeckte Karten aufgedeckt. Bei gleichen Motiven darf die Person das Paar behalten und erneut aufdecken. Passen die Karten nicht zusammen, werden sie an derselben Stelle wieder umgedreht und die nächste Person ist dran. Gewonnen hat am Ende, wer die meisten Paare besitzt. Als Team könnt ihr stattdessen gemeinsam alle Paare suchen.
Welche einfachen Spiele eignen sich für eine Hochzeit?
Eine kleine Runde mit sechs Kartenpaaren, ein kurzes Gästequiz oder Fotoaufgaben lassen sich mit wenig Material vorbereiten. Entscheidend ist eine verständliche Erklärung. Für Menschen-Memory braucht ihr zusätzlich freiwillige Mitspieler und genügend Platz, aber keinen Beamer.
Können Kinder beim Hochzeitsmemory mitmachen?
Ja. Gut erkennbare Bildpaare und einfache Gesten eignen sich auch für Kinder. Reduziert die Zahl der Paare und lasst jüngere Kinder gemeinsam mit einem Erwachsenen spielen. Bei der musikalischen Variante sollten die ausgewählten Lieder den Kindern bekannt sein.
Braucht Hochzeitsmemory einen Gewinner?
Nein. Das Brautpaar kann gemeinsam alle Paare suchen. Dann steht das Rätseln im Mittelpunkt und niemand muss die Beziehung der beiden mit einer Punktzahl bewerten. Ein persönliches Kartenset bleibt unabhängig vom Ergebnis eine schöne Erinnerung.
Fazit: Ein persönliches Hochzeitsmemory braucht keine große Bühne
Ein paar passende Motive, erkennbare Bewegungen oder vertraute Melodien reichen aus, um aus dem Paarsuchspiel eine persönliche Hochzeitsidee zu machen. Überlegt zuerst, welche Variante dem Brautpaar und euren Mitspielenden Freude bereitet. Mit sechs Paaren, einer kurzen Erklärung und einer gut vorbereiteten Spielleitung könnt ihr direkt loslegen.
Unser Tipp: Probiert eine Runde vorab aus. Dabei merkt ihr schnell, ob die Fotos zu ähnlich sind, zwei Gesten verwechselt werden oder ein Lied schwer zu erkennen ist. Kleine Anpassungen machen das Spiel verständlicher und lassen während der Feier mehr Zeit fürs gemeinsame Lachen.

